// Photo Workshop mit Martha Cooper

Photo Workshop mit Martha Cooper
18. – 22. August 2008
in der Job Werkstatt Mädchen , Rudower Straße 37, 12557 Berlin
11.00 – 13.00 Uhr (wird noch mit den Teilnehmern besprochen) !

Inhalt des Workshops
This workshop will be for beginning and intermediate photographers. We will concentrate on learning how to cover an event both for press and for archival documentation. Girlz will practice shooting real events at the We B*Girlz Festival. With supervision by the instructor, they will adjust their photos in Photoshop and critique them as a group. Some of the best photos will be uploaded to the WBG website daily. Others will be printed and exhibited on site.
Basic technical lessons will include learning about the various features found on most cameras and how best to use them such as:

1. How to adjust the ISO for low light
2. When to use aperture priority to obtain more or less depth of field
3. When to use shutter priority to stop action or purposely blur it
4. When to use flash and how to control it
5. How to shoot portraits and close-ups

We will also discuss aesthetic issues such as:

1. Filling the frame of the photo
2. Being careful to make the background and foreground work together
3. Candid photos vs posed photos
4. Use of verticals and horizontals and tilted frames
5. Shooting in color or black and white and how to convert

Most importantly we will concentrate on understanding exactly what subject matter is most important to document for what purpose. Students will be given specific assignments that they will have to try to fulfill.

Martha Cooper
Martha Cooper – Geboren in Baltimore, Maryland, machte sie ihren Ab-schluss am Grinnell College, Iowa und unterrichtete 2 Jahre Englisch im Friedenskorps in Thailand, bevor sie am Oxford College in Cambridge Ethnologie studierte. 1977 zog sie nach New York wo sie als Fotografin bei der New York Post arbeitete. Sie verließ die Post 1980, um die sich entwickelnde Hip Hop Kultur zu dokumentieren. 1984 veröffentlichte sie in Zusammenarbeit mit Henry Chalfant das Buch Subway Art (Thames and Hudson/Henry Holt) in dem die am kunstvollsten bemalten Züge jener Zeit abgebildet sind. Das Buch wurde zu einem Bestseller und mit 500.000 verkauften Exemplaren zu einem der meist-verkauften Bildbände überhaupt. Es wird als „Bibel des Graffiti“ bezeichnet. Einige der weiteren Bücher von Martha Cooper sind: R.I.P.: Memorial Wall Art (Thames and Hud-son/Henry Holt, 1994) und Hip Hop Files: Photographs 1979-1984 (From Here to Fame, 2004), in Zusammenarbeit mit Akim Walta. Bei der Arbeit an den Hip Hop Files, traf sie Nika Kramer, die bei diesem Projekt als Text Editorin tätig war. Mit Nika arbeitete sie ein Jahr lang and dem Buch We B*Girlz (powerHouse Books, 2005). Martha ist Fotodirektorin bei City Lore, einem New Yorker Zentrum für urbane Kultur. Sie lebt und arbeitet in New York City und hat bei mehreren Filmprojekten mitgearbeitet unter anderem bei den Hip Hop Klassikern Wild Style (1983), Style Wars (1983) und Beat Streat (1984). Zusammen mit Nika Kramer produzierte sie den dokumentarischen Kurzfilm Redder than Red – The Story of B-Girl Bubbles.
Martha Cooper gilt in Hip Hop Kreisen als „Godmother of Hip Hop“, da sie unmittelbar für die Verbreitung der Hip Hop Kultur mitverantwortlich ist. Als Ethnologin war sie faszi-niert von der neu entstehenden Jugendkultur Anfang der 80-er in New York und begann sie zu dokumentieren, bevor der Name Hip Hop überhaupt geboren war. Martha entdeckte die Rock Steady Crew und organisierte zusammen mit Henry Chalfant die erste offizielle Veranstaltung, die die Elemente Graffiti, Breakdance, Rap und DJing als eine Einheit prä-sentiert. Sie veröffentlichte im Rahmen dieser Veranstaltung den ersten Artikel über Breakdance, der am 22. September 1981 in der Village Voice erschien. Daraufhin stürzten sich die Medien auf die gerade aussterbende Tanzform, die daraufhin zu neuem Leben erwachte. Es erschienen Berichte im Fernsehen, in Zeitungen und Magazinen. Filme und Dokumentationen wurden gedreht, der Hype schwappte über den großen Teich und Hip Hop kam 1984 nach Europa. Diejenigen unter den Hip Hop Aktivisten, die ihre Geschichte kennen, sind Martha Cooper bis heute dankbar.
Hip Hop existiert bereits seit 25 Jahren, trotzdem ist der Anteil der aktiven Frauen ver-schwindend gering. We B*Girlz hat es sich zum Ziel gesetzt, für Frauen im Hip Hop das zu erreichen, was Martha Cooper Anfang der 80er Jahre für Hip Hop als Kultur gelang.